Archiv der Kategorie: Sport

Erste Radtour 2017

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Die erste längere Fahrt mit dem neuen Hobel, auf der auch Gepäck transportiert wurde, ging von Ilmenau nach Siegmundsburg. Auf der Route, die ich gewählt hatte, ging es über den Dreiherrenstein, Neustadt, Kahlert und Masserberg zum Haus Rosenbaum. Dabei war die Steigung auf der Straße maximal 12% und auf einem Waldweg in Masserberg in etwa 14% bis 15%. Die komplette Strecke belief sich in etwa auf 40km – es war also eigentlich nicht der Rede wert, wenn man einmal von den Höhenmetern absieht.

Dabei hatte ich als einziges Gepäck meinen Rucksack vorne auf das Pizzarack gespannt, was ich bin zum ersten Mal losfahren als eine gute Idee angesehen habe, was sich aber leider nicht bewahrheiten konnte. Beim Gewicht des Gepäcks wurde auf dem Rack der Schwerpunkt so weit nach oben verlagert, dass die Lenkung sehr schwammig und träge wurde. Retrospektiv auch genau das, was man erwartet, aber was soll’s. Am Berg bereitete mir der Bock noch einiges an Rückenschmerzen, was aber auch daran liegen kann, dass ich seit langem nicht mehr für längere Zeit auf dem Rad gesessen war. Alles in allem ist das Gefühl wirklich großartig und die Investition hat sich wirklich gelohnt. Auch auf Feldwegen mit ein wenig gröberer Körnung oben drauf hat man noch ein gutes Handling und keine Angst abzufliegen. Meine ursprüngliche Intension hat sich also umsetzen lassen, dass der ganze Aufbau sich abseits von Teer auch gut beherrschen lässt.

Das Gefühl mit dem breiten Lenker ist mir auch sehr sympathisch und ich freue mich wirklich schon wahnsinnig auf unsere Tour durch Schweden und Dänemark diesen Sommer. Spätestens dann werde ich auch herausfinden, ob der Sattel wirklich so gut ist, wie alle meinen, oder ob man nach einigen Tagen trotzdem Schmerz im Po hat.

Alles Neu!

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Was das Gewichtheben angeht, so gibt es da auch einige Neuerungen. Die wichtigste ist wohl, dass ich das Gym gewechselt habe, wobei sich die Gründe von Rassismus bis hin zu Ranzigkeit erstrecken und ich jetzt keine Lust habe das alles nochmal hier breit zu treten. Das SLZ Thüringen ist jedenfalls ein absolut großartig organisierter Ort für Sport. Und dabei meine ich wirklich, dass man meinen könnte es ginge da um leistungsorientierten Sport – eine feine Sache!

Die tollsten Vorteile sind wirklich, dass man Kreide nutzen kann (wird vielleicht bald wieder gestellt), man kann die Gewichte einfach fallen lassen, man kann eigene Musik hören, es ist selbstverständlich nach dem Training alles aufzuräumen, es gibt coole Kurse, man hat andere gute Sportler um sich herum und zu guter Letzt gibt es auch kleine interne Wettbewerbe.

Im Zuge dessen gibt es jetzt bei mir auch einen neuen Trainingsplan, der vor allem meine Kniebeuge voranbringen soll indem mehr Variationen der Übung eingebaut sind (Frontbeuge, Überkopfbeuge) und Bankdrücken wieder mehr in den Fokus rutscht indem es an einem Trainingstag als erstes angegangen wird und auch Kreuzheben nicht mehr nach dem schweren Beugen trainiert wird. Das Ganze sieht dann in etwa so aus:

Montag: 5×5 Beugen, 5×5 Drücken, irgendwas mit Rücken; Mittwoch: 5×5 Bankdrücken, 3×5 Überkopfbeugen, 3×5 Dips; Freitag: 3×5 Frontbeuge, 2×3+2×10 Kreuzheben, 3×5 Pushpress, Crossfit; Samstag: Technikzeugs für OLY-Kram, Crossfit.

Mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen werden. Es soll wohl auch ein Herr, der in der Bundesliga Gewichtheben betreibt, ab und zu zum Training kommen, weil deren Verein auf der Suche nach Nachwuchs ist. Vielleicht können wir dabei die eine oder andere Lektion abgreifen.

Gestern habe ich auch ein ganz witziges Video zum Reißen gefunden, das auf allen Ebenen gut funktioniert. Im Gym hat es auch wunderbar geklappt, die Hinweise umzusetzen und wir konnten unsere ersten Snatches verzeichnen, die auch so genannt werden konnten. It’s something!