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blogito, ergo sum

Im ersten Abschnitt von MEW23 geht es um die Ware und welche Bestimmungen ihr zukommen. Zunächst ist eine Ware ein simples Ding, welches einen Nutzen hat. Dieser Nutzen bestimmt sich allein durch materielle Eigenschaften dieses Dinges. Aus dem Nutzen eines bestimmten Dinges folgt die Tatsache, dass es Gebrauchswert ist.

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In der Ausgabe 27/2019 der ZEIT findet sich ein Artikel über Antinatalisten. Diese Bewegung ist eine auf vielfache Weise motivierte, welche behauptet, dass es ein fundamentales Problem mit der Geburt von Menschen gibt. Die einen behaupten dadurch eine Verbesserung des Klimas und wieder andere sehen sich zu Unrecht mit der Grausamkeit des Lebens konfrontiert und geben daran ihren Eltern die Schuld. Im Folgenden habe ich versucht die grundsätzlichen Argumente herauszuarbeiten und diese dann zu kommentieren.

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Als Menschen nehmen wir die Welt zunächst als Individuen wahr. Jedes Individuum ist in einer Gruppe verhaftet, im kleinsten Fall in einer Familie, welche meist mit noch vielen anderen in Kontakt steht, sodass sich schlussendlich eine Gesellschaft ergibt. Diese kann alle möglichen Ausgestaltungen annehmen und die Interaktionen der Individuen in diesen können mehr oder minder angenehm erscheinen. Fakt ist, dass ein Zusammenspiel der Individuen stattfindet, welches ultimativ die Vorgänge innerhalb der Gesellschaft ausbildet und wir diese als solche wahrnehmen. Das heißt nicht nur, dass die Wahrnehmung im Individuum erfolgt, sondern dass auch die Motivation zu Handlungen und die Bewertung den Individuen entspringt.

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Dinge existieren. Das ist schwerlich von der Hand zu weisen. Was die Dinge überhaupt sind spielt erst einmal keine Rolle. Wir wollen auch nicht darüber diskutieren, ob diese Dinge auch aufhören zu existieren, oder auch sogar anfangen können zu existieren. Hierbei ist das Ding im allgemeinsten Sinn überhaupt gemeint. Es ist auch nicht klar, ob es wirklich mehr als ein Ding gibt, doch es gibt etwas, das existiert, denn schließlich ist die Welt nicht Nichts. Ganz unumwunden formuliert gibt es mindestens ein Etwas, das ist. Es gibt ein Ding an dem sich das Alles abspielt. Nennen wir dieses Ding ein wenig spezifischer Welt.

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Bei uns an der Uni soll es ein Gremium geben, welches die Interessen von Doktoranden vertritt. Dabei soll eine Quotenempfehlung für Frauen von 40% in die Satzung wandern. Als kleine meditative Übung hier eine Diskussion über Gründe, Nutzen und Implikationen. Dabei soll konkret auf die Argumente eines Mitwirkenden an der Satzung eingegangen werden, welche als Zitate eingebracht werden.

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Mir wurde ein Artikel gezeigt, bei dem es darum geht, ob wir in einer ETF Blase sind, und welche Auswirkungen das haben könnte.

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Wozu gibt es eigentlichen diesen freien Markt? Scheinbar benötigt man den freien Markt, nicht nur zum Handeln, sondern auch um überhaupt erst einmal den Preis einer zu handelnden Ware zu ermitteln.

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Er sitzt in seinem Badezimmer auf dem Boden. Ein verzweifelter Versuch seine sterblichen Überreste leichter entsorgbar zu machen. Viel Planung war nicht in die Herbeiführung seiner derzeitigen Situation geflossen. Er hält einen rostigen Revolver in seinen Händen. Zumindest vermutet er dies. Sowohl die Feuerwaffe als auch seine Extremitäten kann er nicht mehr wahrnehmen. Die Membran wurde schon vor Wochen fertig gestellt. Er streicht über den rauen Stahl und verspürt nichts dabei. Die Membran hält ihn davon ab. Zunächst hatte er gedacht, er könne sie überkommen, durchleiden, ja vielleicht sogar überdauern. Wie naiv dieser Gedanke doch gewesen ist! Doch er ist gewachsen, genau wie der Schleier um seine Sinne. Hierbei hat er leidvoll erfahren müssen, dass es nur einen Ausweg gibt, die Flucht nach vorn. Er richtet sich auf, streckt die Beine nach vorn aus und hebt beide Hände ruhig und besonnen vor sein Gesicht, darin der Revolver.

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Jeder hat sie, diese auf magische Weise immer länger werdende Bank, auf der man die Dinge ablegt, die einem wichtig erscheinen. Leider hat diese Bank eben nicht die Eigenschaft gleich lang zu bleiben, dass die Möglichkeit besteht, die Dinge am anderen Ende einfach herunterpurzeln zu lassen. Stattdessen können sich einfach immer größere und schwerere Projekte auf der unendlichen Bank ansammeln.

Neben einer überfälligen Deload-Woche im Training und einer Steuererklärung hatte sich da auch einiges zum Thema Sparen aufgetürmt. Wie es das Schicksal so wollte, hatten wir neulich eine kleine Reunion vom Studium, wobei einer meiner alten Kollegen, der mittlerweile in Frankfurt bei einer kleinen Finanzklitsche den Untergang des Kapitalismus vorantreibt, auch am Start war. Dabei habe ich ihn mal durch die grüne Brille hindurch gefragt, wie man denn nun sein Geld anlegen solle. Und da kam er mit dem Thema “Indexing” und “ETFs” um die Ecke. Die Idee leuchtete mir, zumindest halbwegs, ziemlich schnell ein. Anstatt auf gewisse Aktien zu setzen, bildet man “einfach” einen Aktienindex nach und wartet, dass der Markt es einfach regelt.

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