sebsem

blogito, ergo sum

Jeder hat sie, diese auf magische Weise immer länger werdende Bank, auf der man die Dinge ablegt, die einem wichtig erscheinen. Leider hat diese Bank eben nicht die Eigenschaft gleich lang zu bleiben, dass die Möglichkeit besteht, die Dinge am anderen Ende einfach herunterpurzeln zu lassen. Stattdessen können sich einfach immer größere und schwerere Projekte auf der unendlichen Bank ansammeln.

Neben einer überfälligen Deload-Woche im Training und einer Steuererklärung hatte sich da auch einiges zum Thema Sparen aufgetürmt. Wie es das Schicksal so wollte, hatten wir neulich eine kleine Reunion vom Studium, wobei einer meiner alten Kollegen, der mittlerweile in Frankfurt bei einer kleinen Finanzklitsche den Untergang des Kapitalismus vorantreibt, auch am Start war. Dabei habe ich ihn mal durch die grüne Brille hindurch gefragt, wie man denn nun sein Geld anlegen solle. Und da kam er mit dem Thema “Indexing” und “ETFs” um die Ecke. Die Idee leuchtete mir, zumindest halbwegs, ziemlich schnell ein. Anstatt auf gewisse Aktien zu setzen, bildet man “einfach” einen Aktienindex nach und wartet, dass der Markt es einfach regelt.

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